Schutz vor Cyber-Kriminalität

Der Schutz privater Daten ist von höchster Priorität – egal ob bei E-Mail-Anbietern oder Telefonkonferenz-Providern. Doch es ist nicht nur die Aufgabe von Unternehmen, Daten zu schützen. Kunden müssen sich ebenfalls selbst für die Abwehr von Hacker-Angriffen rüsten.

Das richtige Passwort

Das Passwort ist häufig die Schwachstelle in jedem System. Sobald Dritte im Besitz eines Passworts sind, haben sie in der Regel uneingeschränkt Zugang zu allen Daten. Deshalb liegt es am Nutzer, ein sicheres Passwort zu wählen.

Ein gutes Passwort unterliegt keinem erkennbaren System. Stattdessen sollte der Code eine Aneinanderreihung von zufälligen Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein. Für die Erstellung solcher Passwörter gibt es diverse Anwedungen.

Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Tools wie beispielsweise Lastpass. Mit Hilfe dieser Anwendung werden sichere Passwörter automatisch generiert und beim Aufrufen von Seiten eingegeben. Der User benötigt lediglich ein Masterpasswort, um alle anderen Schlüssel freizuschalten. Applikationen dieser Art haben den zusätzlichen Vorteil, dass sich der Nutzer auf den gespeicherten Webseiten sofort mit einem Mausklick einloggen kann, ohne ein Passwort eingeben zu müssen.

Social Engineering

Social Engineering umfasst alle Tricks, bei denen statt Sicherheitssystemen Menschen überlistet werden sollen. Darunter zählen beispielsweise bekannte Techniken wie Phishing-Mails oder Scareware. Bei aufwendigen Angriffen kann es jedoch sogar zum direkten Kontakt zwischen Hacker und Opfer kommen, beispielsweise bei einem Telefongespräch, in dem sich der Angreifer durch falsche Angaben Informationen beschaffen möchte.

Durch private Informationen kann der Hacker wiederum Rückschlüsse ziehen, wie das Passwort oder die Antwort auf die Sicherheitsfrage eines Nutzers lauten. Letztere sollten deshalb mit Bedacht gewählt werden. So ist es sinnvoll, bei der typischen Sicherheitsfrage, „Mädchenname der Mutter?“, einen falschen Namen anzugeben, da diese Information leicht im Netz gefunden werden kann.

Oft erwarten Angestellte nicht, dass ihr Privatleben ausgenutzt werden könnte, um an Firmeninformationen zu gelangen. Eine Schulung von Mitarbeitern über derartige Gefahren ist immer sinnvoll – egal ob diese über sensible Daten verfügen oder nicht.

Antiviren-Software

Einer der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen ist eine gute Antiviren-Software. Selbst das beste Passwort kann von einem Trojaner, der sich in den Rechner eingeschlichen hat, erkannt werden. Laut www.bundespolizei-virus.de ist der aktuell beste Virenscanner Bitdefender Internet Security 2017. Dieser war Testsieger bei unter anderem Chip, PC-Online, AV-Test und AV Comparatives. Den besten kostenlosen Virenschutz bietet zur Zeit Avast Free Antivirus.

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