Update für Google App: interessensbasierter Newsfeed

Bereits im vergangenen Jahr lieferte Google mit Google Now eine Nachrichtenapp, die dem Facebook-Newsfeed Konkurrenz machen sollte. Heute startet in USA eine überarbeitete Version des News-Streams.

Smarter Newsfeed

Die Google App vereint schon seit längerer Zeit die Funktionalität des browserbasierten Googles mit der simplen und schnellen Benutzerfläche einer Smartphone-App. Seit Dezember 2016 gibt es einen Newsfeed, der die Interessen des Benutzers widerspiegeln soll. Nach einigen Verbesserungen ihrer Algorithmen veröffentlichten die Entwickler von Google nun ein Update für den News-Stream.

Wie Google-User es bereits gewohnt sind, merkt sich die Suchmaschine die Eingaben. Im Fall der Google App soll dies den Newsfeed „smarter“ machen. Aus den Suchbegriffen zieht die App Rückschlüsse über die Interessen der Nutzerin oder des Nutzers und zeigt dadurch bestimmte Inhalte an. Je mehr die App genutzt wird, desto individueller wird der Feed. Es ist ebenfalls möglich, manche Themenbereiche direkt bei der Google-Suche zu abonnieren.

Keine Fake News mehr

Nicht nur individuelle Themen, auch Nachrichten sollen über die Google App abgerufen werden können. Das Besondere: Schlagzeilen sollen aus mehreren Perspektiven bzw. Quellen dargestellt werden. Dadurch sollen sich Leser immer ein umfassendes Bild machen können. Darüber hinaus können bei manchen Themen direkte Faktenchecks durchgeführt werden. Sollte dieses Nachrichtenkonzept in der Praxis ebenso gut funktionieren, wird die Google App eine harte Konkurrenz für den „Marktführer“ Facebook. Derzeit bezieht noch eine Vielzahl an Menschen Nachrichten aus dem sozialen Netzwerk, allerdings litt Facebooks Ruf in der letzten Zeit stark unter Fake News.

Laut Google wird das neue Update in einigen Wochen auch weltweit erhältlich sein. Neben dem aufbereiteten Newsfeed werden die bekannten Features ebenfalls vertreten sein. Auskunft über das Wetter, den Weg zum nächsten Restaurant oder Erinnerung an eine Telefonkonferenz sind selbstverständlich weiterhin möglich.

Bild: Google

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