Das war die hub.berlin 2019

Am 10. Und 11. Mai fand zum achten Mal die Konferenz hub.berlin von Bitkom statt. Dabei plädierte der Digitalverband für die Bedeutung der Industrie 4.0 bei der Wettbewerbsfähigkeit.

Klare Worte von Bitkom-Präsidenten

Die hub.berlin 2019 lockte so viele wie noch nie in die Bundeshauptstadt: über 8.000 Besucher kamen zur Konferenz. Seit diesem Jahr ist der Big Data.AI Summit, die größte Konferenz für Big Data und KI in Europa, ebenfalls in die Veranstaltung integriert. Wie auch in den letzten Jahren ist der Innovators’ Pitch, ein Wettbewerb für junge Startups aus ganz Europa, Teil der Veranstaltung. In zwei Tagen gab es auf insgesamt elf Bühnen Vorträge von rund 350 Rednern – darunter Persönlichkeiten aus der Politik wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesjustizministerin Katarina Barley oder aus der Wirtschaft wie Telekom-CEO Timotheus Höttges und dem CTO von IBM Watson Ruchir Puri. Außerdem stellten 100 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen vor und es gab Workshops und digitale Kunstinstallationen. Der Präsident von Bitkom, Achim Berg, eröffnete die hub.berlin 2019. Bei seiner Rede betonte er die Bedeutung der Industrie 4.0 für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Digitalisierung erhöht den Druck von Firmen sich an die Konkurrenz bzw. an den Markt anzupassen. Laut einer repräsentativen Studie von Bitkom sagen knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen, dass IT- und Internetfirmen in ihren Markt einsteigen – im vergangenen Jahr waren es lediglich 57 Prozent. Dies zeigt einmal mehr, wie sich die Digitalisierung inzwischen zunehmend auf alle Branchen auswirkt – auch dort, wo sie in den vergangenen Jahren nur eine untergeordnete Rolle spielte.

Innovators‘ Pitch 2019

Beim Innovators‘ Pitch 2019 wurden in diesem Jahr drei Startups ausgezeichnet: AIPARK aus Braunschweig, doks.innovation aus Kassel und StudySmarter aus München. AIPARK beschäftigt sich mit KI-basierten Echtzeitkarten, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Parkplatzsuche unterstützen. doks.innovation bietet ein automatisiertes Bestandsmanagementsystem, welches mit Hilfe von Drohnen funktioniert. Beim dritten prämierten Startup, StudySmarter, handelt es sich um eine Lernplattform, welche Prüfungsvorbereitung voll digitalisiert. Alle drei Unternehmen bekommen 5.000 Euro Preisgeld sowie Zugang zu Unternehmenspartnern und Investoren.

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