Export in die USA – alles was Sie wissen müssen

Ähnlich wie die Wirtschaft der Bundesrepublik erfuhr auch die der Vereinigten Staaten 2017 einen Höhenflug. Der Dow Jones erklomm eine Bestmarke nach der anderen und auch im Jahr 2018 scheint dieser Trend zunächst nicht abzureißen. Erst gestern erreichte der amerikanische Aktienmarkt den historischen Rekordwert von 25.000 Punkten.

Länderfakten

Die Rekordzahlen des vergangenen Jahres hätten viele vor einem Jahr beim Amtsantritt von Präsident Trump nicht erwartet. Aus deutscher Sicht ist dieser Trend am US-amerikanischen Markt grundsätzlich positiv. Auch wenn China die USA 2016 als größten Handelspartner verdrängte, so blieben die Vereinigten Staaten mit einem Volumen von rund 107 Mrd. Euro im Jahr 2016 das wichtigste Exportland für die Bundesrepublik. Aufgrund des beachtlichen Außenhandelsdefizits aus amerikanischer Sicht führte Präsident Trump im vergangenen Jahr protektionistische Maßnahmen wie Strafzölle ein. Insbesondere der Strafzoll auf Stahlimporte löste in den EU-Mitgliedsstaaten Kontroversen und ihrerseits wirtschaftliche Sanktionen aus.

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Steuern

Die Steuern in den USA werden nicht nur auf Bundesebene erhoben. Stattdessen gibt es für Einkommens-, Umsatz- und Körperschaftssteuer zusätzliche Bestimmungen in den verschiedenen Bundesstaaten und teilweise sogar Bezirken oder Gemeinden. Durch den seit 1. Januar in Kraft getretenen Tax Cuts and Jobs Act veränderten sich die Steuersätze mitunter stark. Die Einkommenssteuersätze des Bundes reichen von 10 bis 37 % (letzterer ab 500.000 US-Dollar). Die regionalen Einkommenssteuersätze reichen von unter 1 % bis zu 11 %. Die Körperschaftssteuer des Bundes beträgt 21 %. Zusätzlich werden Unternehmen von den Bundesstaaten mit bis zu 12 % besteuert. (Quelle: heritage.org)

Die Umsatzsteuer wird in den USA nur auf bundesstaatlicher oder lokaler Ebene erhoben. Den höchsten kombinierten (staatlich und lokal) Steuersatz hat Tennessee mit 9,45 %.

Quelle: taxfoundation.org

Zollbestimmungen

Seit den Anschlägen vom 11. September sind die USA wesentlich strenger, was die Einfuhr von Gütern betrifft. Exporteure müssen mit genaueren Kontrollen und letztendlich mehr verbindlicher Dokumentation der Ware rechnen. Darüber hinaus gibt es für viele Waren besondere Einfuhrbestimmungen oder sogar Verbote.

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