Export nach Bosnien und Herzegowina – alles was Sie wissen müssen

Der Aufschwung, der die Wirtschaft von Bosnien und Herzegowina vor einigen Jahren erreichte, hält weiter an. Nun möchte das Land in Südosteuropa endlich den EU-Beitritt.

Länderfakten

Die bosnische Wirtschaft wächst – und das schon zum vierten Mal in Folge. Im Jahr 2016 lag die Zunahme der Wirtschaftsleistung bei 2,9 Prozent; im vergangenen Jahr wurden 3,0 Prozent erreicht und für 2018 prognostiziert Germany Trade & Invest eine Steigerung von 3,4 Prozent. Der Erfolg begründet sich insbesondere auf gestiegene Investitionen aus dem Ausland sowie starke Zahlen beim Export.

Bosnien und Herzegowina kämpft bereits seit geraumer Zeit um den Beitritt in die Europäische Union. Zwar gab es bereits viele Annäherungen, aber noch scheint die Mitgliedschaft in weiter Ferne. Das zwischenzeitliche Ziel war es, offizieller Beitrittskandidat in diesem Jahr zu werden, aber aufgrund verspäteter Abgabe von notwendigen Dokumenten verzögert sich dies vermutlich um ein weiteres Jahr. Die Mitgliedschaft wäre selbstverständlich eine großartige Nachricht für deutsche Firmen. Sollten Sie ebenfalls Handel mit bosnischen Unternehmen betreiben wollen, werden Sie einen verlässlichen und günstigen Anbieter für Telefonkonferenzen benötigen. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie eine Telefonkonferenz zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina einrichten.

Steuern

Bosnien und Herzegowina ist das Land der Steuer-Flat-Rates. Sowohl für Körperschaftsteuer, als auch Umsatzsteuer und Einkommensteuer gibt es jeweils nur einen Regelsatz, wobei sie zu den niedrigsten in ganz Europa zählen.

Die Körperschaftsteuer und die Einkommensteuer liegen beide bei 10 Prozent. Die Umsatzsteuer beträgt 17 Prozent.

Zollbestimmungen

Seit dem 1. Juni 2015 ist das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) zwischen der Europäischen Union und Bosnien und Herzegowina in Kraft. Dies war einer von vielen Schritten, um die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Union und dem Land am Westbalkan zu verbessern. Es gibt Kontingente für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU für die ein Zollsatz von 0 Prozent gilt. Alles was die Kontingente überschreitet bzw. andere Produkte ziehen höhere Zölle nach sich. Für den Großteil an Waren ist keine Einfuhrbestimmung notwendig. Ausgenommen davon sind beispielsweise Einfuhren von pharmazeutischen Produkten.

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