Export nach Costa Rica – alles was Sie wissen müssen

Vor der Pandemie erwartete Costa Rica ein stabiles Wachstum für das Jahr 2020. Nun werden vor allem die engen Handelsverflechtungen zu strauchelnden Nachbarländern problematisch für die dortige Wirtschaft.

Wirtschaft

Das Land befand sich in den letzten Jahren auf der Überholspur. 2019 eröffnete das Land in Zentralamerika den leistungsfähigstes Hochseehafen Lateinamerikas. In diesem Jahr kam es zu einem Wirtschaftswachstum von 2 Prozent – für 2020 waren ursprünglich 2,8 Prozent prognostiziert worden. Dank Pandemie musste dies jedoch weit nach unten auf -3,3 Prozent korrigiert werden. Als beliebtes Urlaubsland machen insbesondere die ausbleibenden Touristen schwer zu schaffen. Ein weiteres ernstes Problem ist die enge wirtschaftliche Beziehung zu den USA und dem Nachbarland Nicaragua. Letzteres befindet sich gerade mitten in einer Rezession, während sich die Vereinigten Staaten derzeit ebenfalls in einem ungewissen Zustand befinden.

Costa Rica ist als sicherer Wirtschaftsstandort ein wichtiges Sprungbrett in der Region. Gerade in diesen Zeiten ist ein verlässlicher und günstiger Anbieter für Telefonkonferenzen von besonderer Bedeutung. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie eine Telefonkonferenz zwischen Deutschland und Costa Rica einrichten.

Steuern

Die Unternehmensteuer beträgt 30 Prozent. Allerdings gibt es niedrigere Steuersätze für Kleinunternehmen – der niedrigste beträgt lediglich 5 Prozent. Es gibt zudem Kleinunternehmerregelungen, bei denen die Unternehmensteuer sogar auf bis zu 1 Prozent sinken kann. Die Umsatzsteuer liegt bei 13 Prozent.

Zwischen Deutschland und Costa Rica existiert seit 2017 ein Doppelbesteuerungsabkommen.

Costa Rica gilt als Steuerparadies – und das nicht ohne Grund: Der Spitzensteuersatz liegt bei gerade einmal 25 Prozent.

Quelle: PWC

Handelsabkommen und Zollbestimmungen

2013 trat ein EU-Handelsabkommen mit Costa Rica und El Salvador in Kraft. Das Assoziierungsabkommen sieht die vollständige Liberalisierung der Zollgebühren im Bereich Industrie und Fischerei über einen Zeitraum von zehn Jahren vor. Für 4 Prozent der Produkte wird eine 15-jährige Frist eingeräumt. Darüber hinaus sieht das Handelsabkommen den Abbau weiterer Handelshemmnisse vor sowie Erleichterung bei bilateralen Investitionen vor.

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