Export nach Malaysia – alles was Sie wissen müssen

Auch wenn Malaysia zuletzt wirtschaftlich etwas ins Straucheln geriet, ist die derzeitige Ausgangssituation des Inselstaates in Südostasien ausgesprochen gut. Die 2019 neu gewählte Regierung bemüht sich, die Fehler der vergangenen wiedergutzumachen.

Wirtschaft

Für Malaysia stehen gute Zeiten ins Haus: Das BIP soll auch weiterhin stark anwachsen – für 2020 werden von GTAI knapp 5 Prozent prognostiziert. Als großer Exporteur von Palmöl und Rohöl ist das Land stark vom Weltmarkt abhängig, was in den letzten Jahren zu einigen Problemen führte. Tatsächlich hatte der Handelskonflikt zwischen den USA und China allerdings auch etwas Gutes für Malaysia: Viele chinesische Hersteller siedelten ihre Produktionsstätten dorthin um, um amerikanischen Sanktionen zu entgehen. Neben den hohen Exportzahlen wird die Wirtschaft von einem robusten Binnenmarkt getragen. Die Regierung strebt derzeit nach Konsolidierungsmaßnahmen. Dazu zählen der Abbau von Staatsschulden sowie einer gerechteren Verteilung des Reichtums.

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Steuern

Die Körperschaftsteuer bewegt sich je nach Gewinn des Unternehmens zwischen 17 und 24 Prozent. Erst 2015 wurde eine Umsatzsteuer Malaysia eingeführt: 5 Prozent werden auf Grundnahrungsmittel, aber auch Computer, Telefone und Uhren sowie Baumaterialien erhoben, und 10 Prozent auf alle anderen Produkte.

Zwischen Deutschland und Malaysia existiert ein Abkommen zur Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung.

Malaysia verfügt über elf Einkommensteuerklassen. Der niedrigste Satz beginnt bei 1 Prozent. Der Spitzensteuersatz beträgt 30 Prozent und wird bei einem Jahreseinkommen von mehr als 2.000.000 RM (ca. 445.260 Euro; Stand: Februar 2020) fällig.

Quelle: PWC

Zollbestimmungen

Zwischen der EU und Malaysia fanden bereits zwischen 2010 und 2012 Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen statt, welche allerdings auf Wunsch des Inselstaates ausgesetzt wurden. Bis heute bemüht sich die EU um eine Wiederaufnahme, welche allerdings bislang nicht abzusehen ist. Fürs Erste gelten demnach die regulären internationalen Zollbestimmungen.

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