Export nach Rumänien – alles was Sie wissen müssen

Die Wirtschaft in Rumänien setzt seinen Erfolgskurs der vergangenen Jahre auch 2018 fort. Das Wachstum in der Nation am Balkan liegt weit über dem EU-Durchschnitt.

Länderfakten

Rumäniens Wachstumsraten waren und bleiben in Europa beispiellos. Eine derartige Entwicklung kennt man sonst nur aus Asien. Im dritten Quartal 2017 erreichte das Wachstum mit 8,6 % seinen vorzeitigen Höhepunkt. Für das gesamte Jahr 2017 betrug das Wachstum schließlich rund 5,7 %. Zum Vergleich: Die Eurozone lag bei knapp 2 %. Doch auch in diesem Jahr soll es laut Germany Trade & Invest stolze 4,4 % betragen.

Ein starker Aufschwung ist derzeit in vielen Ländern Osteuropas zu sehen, wenn auch nirgends so extrem wie in Rumänien. Die Gründe sind jedoch zum Teil dieselben. Das niedrige Lohnniveau bei gleichzeitigem hohen Bildungsniveau macht Nationen wie die Tschechische Republik, Bulgarien oder Ungarn zu idealen Produktionsstätten für die Industrie. Viele deutsche Automobilhersteller oder -zulieferer verlagerten bereits Werke nach Osteuropa. Im Gegenzug herrscht in Teilen Rumäniens – insbesondere in den urbanen Regionen – nahezu Vollbeschäftigung. Tatsächlich herrscht vielerorts Arbeitskräftemangel, da viele Fachkräfte in den letzten 10 Jahren ins Ausland gegangen sind. Durch den Boom erhöht sich jedoch auch langsam das Lohnniveau, was langfristig wieder rumänische Aussiedler zurücklocken könnte.

Es scheint, Rumänien hat derzeit gute Chancen, sich zu einem exzellenten Wirtschaftsstandort zu entwickeln. Sollten Sie ebenfalls Handel mit rumänischen Unternehmen betreiben wollen, werden Sie einen verlässlichen und günstigen Anbieter für Telefonkonferenzen benötigen. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie eine Telefonkonferenz zwischen Deutschland und Rumänien einrichten.

Steuern

Mit 16 % hat Rumänien einen der niedrigsten Körperschaftsteuersätze aller EU-Mitgliedstaaten. Es gibt drei Umsatzsteuersätze: Der reguläre beläuft sich auf 19 %; die beiden ermäßigten Sätze betragen 5 und 9 %.

Im Regelfall wird beim Export das Reverse-Charge-Verfahren angewandt. Das heißt, die Steuerschuld geht auf den Warenempfänger über. Dazu ist immer die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beider Parteien notwendig.

Genau wie in Bulgarien gibt es in Rumänien eine sogenannte Flat Rate bei der Einkommensteuer. Diese beträgt ebenfalls nur 10 %.

(Quelle: WKO)

Zollbestimmungen

Als Mitgliedsstaat der Europäischen Union erhebt Rumänien keine Zollgebühren auf deutsche Exporte.

 

 

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