Export nach Schweden – alles was Sie wissen müssen

Die Wirtschaft in Schweden erfuhr im vergangenen Jahr ein sehr starkes Wachstum. Auch für 2018 sind die Prognosen exzellent, jedoch könnten steigende Privatverschuldung und die Explosion am Immobilienmarkt problematisch werden.

Wirtschaftliche Lage

2017 betrug das Wirtschaftswachstum in Schweden stolze 2,7 %. 2018 wird dasselbe Wachstum erneut prognostiziert. Begünstigt wird die schwedische Wirtschaft unter anderem durch den niedrigen Leitzins und den daraus resultierenden Immobilienboom. Letzteres ging in den letzten Jahren mit einer immer weiter steigenden Verschuldung der privaten Haushalte einher. Diese beiden Faktoren könnten gemeinsam genügend Zündstoff liefern, um die schwedische Wirtschaft zumindest kurzfristig einbrechen zu lassen. Die Schwedische Krone ist nach wie vor sehr schwach. Den Importen aus Deutschland scheint dies jedoch nicht wirklich zu schaden. Die Bundesrepublik bleibt Schwedens wichtigster Handelspartner. (Quelle: GTAI)

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Steuern

Mit einer Umsatzsteuer von 25 % zählt Schweden zu den Spitzenreitern in der EU. Einzig Ungarn übertrifft das Land in Skandinavien. Die ermäßigten Steuersätze belaufen sich auf 6 und 12 %. Im Vergleich dazu fällt die Körperschaftsteuer relativ gering aus. Sie beträgt lediglich 22 % in Schweden. (Quelle: WKO)

Im Regelfall wird beim Export das Reverse-Charge-Verfahren angewandt. Das heißt, die Steuerschuld geht den Warenempfänger über. Dazu ist immer die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beider Parteien notwendig.

In Schweden wird die Einkommensteuer von der Gemeinde und vom Staat separat erhoben. Erstere variieren von Gemeinde zu Gemeinde zwischen 29 und 34 %. Bei der staatlichen Einkommensteuer werden 2018 zwischen 468.700 (ca. 45.420 Euro) und 675.700 Kronen (ca. 65.502 Euro) 20 % erhoben. Ab 675.700 Kronen werden 25 % fällig. Allerdings gilt dies nur für den Betrag über 675.700 Kronen. Davor sind weiterhin nur 20 % zu zahlen.

Zollbestimmungen

Als Mitgliedsstaat der Europäischen Union werden in Schweden für deutsche Exporte keine Zollgebühren erhoben.

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