Sechs Tipps für sicheres Surfen im Netz

Egal ob man sich privat oder beruflich im Netz bewegt, gewisse Sicherheitsregeln sollten immer eingehalten werden. Dies ist umso dringlicher, wenn Personen denselben Rechner für Homeoffice und Freizeit nutzen. Dadurch könnten im Ernstfall nicht nur eigene Daten, sondern auch Unternehmensdaten gestohlen werden. Hier haben wir sechs Tipps für sicheres Surfen im Netz für Sie:

1. Immer achtsam sein

Eine Regel, die im Alltag selbstverständlich scheint, fällt bei manchen im Internet schnell unter den Tisch. Grundsätzlich sollte bei der Nutzung von Webseiten, insbesondere wenn diese unbekannt sind, mit Vorsicht vorgegangen werden. Wenn die allgemeine Erscheinung oder Angebote dubios wirken, sollte man diesem Gefühl meist vertrauen. Das bedeutet in der Praxis etwa, nur bei seriösen Seiten Dateien herunterzuladen.

2. Auf Passwortsicherheit achten

Dies gehört ebenfalls zum Einmaleins und dennoch sind viele Menschen nachlässig, wenn es um die Bildung starker Passwörter geht. Diese sollten aus mindestens acht zufälligen Zeichen bestehen und für Webseiten gewechselt werden. Werkzeuge wie Passwort-Manager können dabei sehr hilfreich sein.

3. VPN verwenden

Die Nutzung von VPN ist ebenfalls ratsam. Dadurch lässt sich nur schwer oder sogar gar nicht die eigene IP-Adresse nachverfolgen, sodass Userinnen und User völlig anonym im Netz surfen können.

4. Verschlüsselte Kommunikationswege nutzen

Für sicheres Surfen ist nicht nur das Verhalten auf Webseiten wichtig. Auch die Kommunikationswege, die man online auf dem Smartphone, Tablet oder Computer nutzt, können eine Schwachstelle darstellen. Deshalb sollten Nutzer bei Messengern immer darauf achten, dass diese Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Andernfalls könnten Cyberkriminelle die Nachrichten auslesen und daraus wertvolle Informationen gewinnen.

5. Cookies regelmäßig löschen

Cookies sind Nutzungsinformationen, die eine Webseite bei Ihrem Besuch zwischenspeichert. Diese sind grundsätzlich nicht schädlich, aber können zu personalisierter Werbung führen, indem Unternehmen ein Persönlichkeitsprofil aus den Informationen erstellen. Wer das nicht möchte, sollte Cookies regelmäßig löschen.

6.  Antiviren-Software und Firewall aktivieren

Die letzte Instanz zwischen Ihren Daten und Viren oder Malware bilden Antiviren-Software und Firewall. Selbst bei Beachtung aller zuvor aufgezählter Vorsichtsmaßnahmen, lässt es sich nicht immer verhindern, dass schädliche Software ihren Rechner erreicht. Hier kommen Antiviren-Programme und Firewall – diese überwacht den Traffic und die Freigabe von Rechten in ihrem Netzwerk – ins Spiel. Damit sie verlässlich ihre Arbeit machen, sollten sie stets auf dem neuesten Stand und natürlich aktiviert sein.

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