Export nach Dänemark – alles was Sie wissen müssen

Die Regierung von Dänemark führt seit Jahren eine eiserne Finanzpolitik. Nicht zuletzt deshalb erholte sich unser Nachbar im Norden schnell von der Krise und nicht nur das – auch die Verschuldung ist im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten extrem tief.

Länderfakten

Dänemark ist wie auch die anderen skandinavischen Länder sehr progressiv und dynamisch. Seit vielen Jahren gehört es zu den Vorreitern, was gesellschaftliche Umbrüche anbetrifft. Vor allem der Sozialstaat liegt den Dänen am Herzen. Für die Aufrechterhaltung ihres Systems, ohne gleichzeitig die Staatsverschuldung weiter in die Höhe zu treiben, sind sie bereit große Opfer zu bringen. Aus diesem Grund gehört Dänemarks Steuersystem zu den strengsten der Welt.

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Steuern

Der Umsatzsteuersatz in Dänemark gehört zu den höchsten weltweit – er liegt bei 25 %.

Beim Export nach Dänemark wird im Normalfall das Reverse-Charge-Verfahren angewandt. Die Steuerlast ist vom Warenempfänger zu tragen.

Der Unternehmenssteuersatz beträgt 22 %.

Die Besteuerung des Einkommens wird auf verschiedene Steuern aufgeteilt. Neben der normalen Einkommensteuer, welche zwischen 5,83 % und 20,83 % liegt, müssen lokale Gemeindesteuern und Staatssteuern bezahlt werden. Letztere betragen zwischen 8 und 15 %. Die lokalen Steuern variieren je nach Gemeinde, im Durchschnitt werden rund 24 % erhoben. (Quelle: SKAT)

Zollbestimmungen

Dänemark ist Mitglied der Europäischen Union. Deshalb fallen grundsätzlich keine Zollgebühren beim Handel mit dänischen Unternehmen an.

 

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