Telearbeit in Deutschland

Telearbeit, auch als E-Work bekannt, hat durch technische Neuerungen wie Computer, Internet, Video- oder Telefonkonferenz in den letzten 20 Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Die digitale Vernetzung macht möglich, dass ein Dienstleister Kunden aus der ganzen Welt bequem von Zuhause aus erreichen und für sie arbeiten kann. Selbstverständlich gilt dies vor allem für Branchen, die in enger Verbindung zu den neuen Medien stehen – wie beispielsweise dem ITK-Sektor oder der Medienbranche.

Formen der Telearbeit

Es werden drei verschiedene Arten der Telearbeit unterschieden. Die Alternierende Telearbeit ist die vorherrschende Form. Dabei wird sowohl im Home Office als auch im klassischen Büro innerhalb des Unternehmens gearbeitet. Die zweite Form, die Mobile Telearbeit, zeichnet sich dadurch aus, dass der Beschäftigte an vielen verschiedenen Orten arbeitet. Diese Form der Telearbeit wird vornehmlich von Vertretern oder Kundenbetreuern ausgeübt. Die dritte Art stellt die sogenannte Teleheimarbeit dar. Diese entspricht dem häufig gebrauchten Begriff Homeoffice. Dabei findet der gesamte Berufsalltag des Erwerbstätigen in den eigenen vier Wänden statt. Das Teleheimarbeit ist besonders beliebt bei jungen Eltern.

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern ist in Deutschland die Einstellung vieler Arbeitgeber – aber auch Arbeitnehmer – zur Telearbeit eher verhalten. So ergab eine Studie des Berufsverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM), bei der 1.500 Geschäftsführer und Personalleiter von Unternehmen aus allen Branchen befragt wurden, Folgendes: 75 % der Unternehmen haben für ihre gesamte Belegschaft Anwesenheitspflicht. In 11 % der Firmen müssen mindestens Dreiviertel der Angestellten anwesend sein. Darüber hinaus hatte keines der Unternehmen, die an der Befragung teilnahmen, eine Anwesenheitspflicht für weniger als die Hälfte ihrer Arbeitnehmer. Des Weiteren nimmt der Großteil der Befragten an, das herkömmliche Büro werde nicht an Bedeutung verlieren. Die Befragung ergab zudem, dass ganze 64 % davon ausgehen, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die ganz oder teilweise vom Homeoffice aus arbeiten, konstant bleiben wird. 25 % sagten dagegen, sie werde ansteigen und gerade einmal 5 % rechneten mit einem starken Anstieg.

Vor und Nachteile

Das Arbeiten im Homeoffice bietet sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer viele Vorzüge:

  • keine oder weniger Büroflächen nötig
  • flexible Arbeitszeiten
  • weniger Umweltverschmutzung, da keine Verkehrsmittel benötigt werden, um zum Arbeitsplatz zu kommen
  • keine Kinderbetreuung nötig
  • bessere Work-Life-Balance
  • höhere Produktivität

Kritiker sehen jedoch auch einige Nachteile an diesem Arbeitsmodell:

  • Vermischung von Beruf und Freizeit
  • Isolation der Angestellten
  • schlechterer Austausch unter den Mitarbeitern trotz moderner Kommunikationsmöglichkeiten wie Internet und Telefonkonferenzen
  • Arbeitgeber besitzen weniger Einblick in die Arbeit ihrer Angestellten

Abschließend ist zu sagen, dass ein Bedeutungsanstieg des Homeoffice dank der immer weiter zunehmenden globalen Vernetzung höchstwahrscheinlich ist. Deshalb wäre es ratsam, dieses Arbeitsmodell nicht außer acht zu lassen.

9 Comments

  1. […] Für die Entwicklung des Cloud Desktop mit seinen vielfältigen Nutzungsszenarien setzt OVH auf die Lösung Horizon von VMware, dem Marktführer im Bereich Virtualisierung. Hier waren die Nutzerfreundlichkeit und die Performance ausschlaggebend, gerade durch das Remote-Protokoll Blast Extreme (zum Komprimieren von Video-Streams und für anspruchsvolle Anwendungen). Derzeit besteht das Virtual-Desktop-Angebot von OVH aus vier verschiedenen Modellen ab 11,90 EUR im Monat. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Office Suites (Cloud Desktop 1 oder 2 für die Arbeit im Internet oder mit Excel-Dateien von mehreren hundert MBs) bis hin zu Foto- und Video-Editing dank Modellen mit Grafikprozessor (Cloud Desktop 4) oder auch Software-Entwicklung mit ressourcenintensiven Java-IDEs (Cloud Desktop3). Abgerundet wird das Angebot durch eine größere Auswahl an verfügbaren Betriebssystemen dank Linux-Distributionen (bisher nur Windows) und die Möglichkeit der Erweiterung des virtuellen Desktops durch die etablierten OVH Lösungen, entweder als Option (z. B. Exchange) oder als vorinstallierte Anwendung (z. B. Office 365 Pro Plus). Die Virtual-Desktop-Lösung ist in ganz Europa und in Kürze auch in Nordamerika verfügbar. Erfahren Sie mehr über den OVH Cloud Desktop: https://www.ovh.de/cloud/cloud-desktop/ *Quelle: https://www.telefonkonferenz.de/blog/telearbeit-in-deutschland/ […]

    13. Oktober 2016
    Reply
  2. […] Für die Entwicklung des Cloud Desktop mit seinen vielfältigen Nutzungsszenarien setzt OVH auf die Lösung Horizon von VMware, dem Marktführer im Bereich Virtualisierung. Hier waren die Nutzerfreundlichkeit und die Performance ausschlaggebend, gerade durch das Remote-Protokoll Blast Extreme (zum Komprimieren von Video-Streams und für anspruchsvolle Anwendungen). Derzeit besteht das Virtual-Desktop-Angebot von OVH aus vier verschiedenen Modellen ab 11,90 EUR im Monat. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Office Suites (Cloud Desktop 1 oder 2 für die Arbeit im Internet oder mit Excel-Dateien von mehreren hundert MBs) bis hin zu Foto- und Video-Editing dank Modellen mit Grafikprozessor (Cloud Desktop 4) oder auch Software-Entwicklung mit ressourcenintensiven Java-IDEs (Cloud Desktop3). Abgerundet wird das Angebot durch eine größere Auswahl an verfügbaren Betriebssystemen dank Linux-Distributionen (bisher nur Windows) und die Möglichkeit der Erweiterung des virtuellen Desktops durch die etablierten OVH Lösungen, entweder als Option (z. B. Exchange) oder als vorinstallierte Anwendung (z. B. Office 365 Pro Plus). Die Virtual-Desktop-Lösung ist in ganz Europa und in Kürze auch in Nordamerika verfügbar. Erfahren Sie mehr über den OVH Cloud Desktop: https://www.ovh.de/cloud/cloud-desktop/ *Quelle: https://www.telefonkonferenz.de/blog/telearbeit-in-deutschland/ […]

    13. Oktober 2016
    Reply
  3. […] Für die Entwicklung des Cloud Desktop mit seinen vielfältigen Nutzungsszenarien setzt OVH auf die Lösung Horizon von VMware, dem Marktführer im Bereich Virtualisierung. Hier waren die Nutzerfreundlichkeit und die Performance ausschlaggebend, gerade durch das Remote-Protokoll Blast Extreme (zum Komprimieren von Video-Streams und für anspruchsvolle Anwendungen). Derzeit besteht das Virtual-Desktop-Angebot von OVH aus vier verschiedenen Modellen ab 11,90 EUR im Monat. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Office Suites (Cloud Desktop 1 oder 2 für die Arbeit im Internet oder mit Excel-Dateien von mehreren hundert MBs) bis hin zu Foto- und Video-Editing dank Modellen mit Grafikprozessor (Cloud Desktop 4) oder auch Software-Entwicklung mit ressourcenintensiven Java-IDEs (Cloud Desktop3). Abgerundet wird das Angebot durch eine größere Auswahl an verfügbaren Betriebssystemen dank Linux-Distributionen (bisher nur Windows) und die Möglichkeit der Erweiterung des virtuellen Desktops durch die etablierten OVH Lösungen, entweder als Option (z. B. Exchange) oder als vorinstallierte Anwendung (z. B. Office 365 Pro Plus). Die Virtual-Desktop-Lösung ist in ganz Europa und in Kürze auch in Nordamerika verfügbar. Erfahren Sie mehr über den OVH Cloud Desktop: https://www.ovh.de/cloud/cloud-desktop/ *Quelle: https://www.telefonkonferenz.de/blog/telearbeit-in-deutschland/ […]

    13. Oktober 2016
    Reply
  4. […] Für die Entwicklung des Cloud Desktop mit seinen vielfältigen Nutzungsszenarien setzt OVH auf die Lösung Horizon von VMware, dem Marktführer im Bereich Virtualisierung. Hier waren die Nutzerfreundlichkeit und die Performance ausschlaggebend, gerade durch das Remote-Protokoll Blast Extreme (zum Komprimieren von Video-Streams und für anspruchsvolle Anwendungen). Derzeit besteht das Virtual-Desktop-Angebot von OVH aus vier verschiedenen Modellen ab 11,90 EUR im Monat. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Office Suites (Cloud Desktop 1 oder 2 für die Arbeit im Internet oder mit Excel-Dateien von mehreren hundert MBs) bis hin zu Foto- und Video-Editing dank Modellen mit Grafikprozessor (Cloud Desktop 4) oder auch Software-Entwicklung mit ressourcenintensiven Java-IDEs (Cloud Desktop3). Abgerundet wird das Angebot durch eine größere Auswahl an verfügbaren Betriebssystemen dank Linux-Distributionen (bisher nur Windows) und die Möglichkeit der Erweiterung des virtuellen Desktops durch die etablierten OVH Lösungen, entweder als Option (z. B. Exchange) oder als vorinstallierte Anwendung (z. B. Office 365 Pro Plus). Die Virtual-Desktop-Lösung ist in ganz Europa und in Kürze auch in Nordamerika verfügbar. Erfahren Sie mehr über den OVH Cloud Desktop: https://www.ovh.de/cloud/cloud-desktop/ *Quelle: https://www.telefonkonferenz.de/blog/telearbeit-in-deutschland/ […]

    13. Oktober 2016
    Reply
  5. […] Für die Entwicklung des Cloud Desktop mit seinen vielfältigen Nutzungsszenarien setzt OVH auf die Lösung Horizon von VMware, dem Marktführer im Bereich Virtualisierung. Hier waren die Nutzerfreundlichkeit und die Performance ausschlaggebend, gerade durch das Remote-Protokoll Blast Extreme (zum Komprimieren von Video-Streams und für anspruchsvolle Anwendungen). Derzeit besteht das Virtual-Desktop-Angebot von OVH aus vier verschiedenen Modellen ab 11,90 EUR im Monat. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Office Suites (Cloud Desktop 1 oder 2 für die Arbeit im Internet oder mit Excel-Dateien von mehreren hundert MBs) bis hin zu Foto- und Video-Editing dank Modellen mit Grafikprozessor (Cloud Desktop 4) oder auch Software-Entwicklung mit ressourcenintensiven Java-IDEs (Cloud Desktop3). Abgerundet wird das Angebot durch eine größere Auswahl an verfügbaren Betriebssystemen dank Linux-Distributionen (bisher nur Windows) und die Möglichkeit der Erweiterung des virtuellen Desktops durch die etablierten OVH Lösungen, entweder als Option (z. B. Exchange) oder als vorinstallierte Anwendung (z. B. Office 365 Pro Plus). Die Virtual-Desktop-Lösung ist in ganz Europa und in Kürze auch in Nordamerika verfügbar. Erfahren Sie mehr über den OVH Cloud Desktop: https://www.ovh.de/cloud/cloud-desktop/ *Quelle: https://www.telefonkonferenz.de/blog/telearbeit-in-deutschland/ […]

    13. Oktober 2016
    Reply
  6. […] Für die Entwicklung des Cloud Desktop mit seinen vielfältigen Nutzungsszenarien setzt OVH auf die Lösung Horizon von VMware, dem Marktführer im Bereich Virtualisierung. Hier waren die Nutzerfreundlichkeit und die Performance ausschlaggebend, gerade durch das Remote-Protokoll Blast Extreme (zum Komprimieren von Video-Streams und für anspruchsvolle Anwendungen). Derzeit besteht das Virtual-Desktop-Angebot von OVH aus vier verschiedenen Modellen ab 11,90 EUR im Monat. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen von einfachen Office Suites (Cloud Desktop 1 oder 2 für die Arbeit im Internet oder mit Excel-Dateien von mehreren hundert MBs) bis hin zu Foto- und Video-Editing dank Modellen mit Grafikprozessor (Cloud Desktop 4) oder auch Software-Entwicklung mit ressourcenintensiven Java-IDEs (Cloud Desktop3). Abgerundet wird das Angebot durch eine größere Auswahl an verfügbaren Betriebssystemen dank Linux-Distributionen (bisher nur Windows) und die Möglichkeit der Erweiterung des virtuellen Desktops durch die etablierten OVH Lösungen, entweder als Option (z. B. Exchange) oder als vorinstallierte Anwendung (z. B. Office 365 Pro Plus). Die Virtual-Desktop-Lösung ist in ganz Europa und in Kürze auch in Nordamerika verfügbar. Erfahren Sie mehr über den OVH Cloud Desktop: https://www.ovh.de/cloud/cloud-desktop/ *Quelle: https://www.telefonkonferenz.de/blog/telearbeit-in-deutschland/ […]

    13. Oktober 2016
    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.