COVID-Homeoffice – so verändert die Pandemie unser Arbeitsleben

Es sieht immer mehr danach aus, als würde die Corona-Pandemie unser Privat- und Berufsleben nachhaltig verändern. Aktuelle Studienergebnisse zeigen, wie das COVID-Homeoffice die Zukunft verändern könnte.

Ein Viertel derzeit im COVID-Homeoffice

In diesen Tagen wird ein zweiter harter Lockdown hitzig diskutiert. Zwar wollte die Bundesregierung unbedingt verhindern, dass das Weihnachtsfest für viele Familien ins Wasser fällt, aber strengere Auflagen – auch über die Feiertage – scheinen nun unausweichlich. Gleichermaßen sind weiterhin alle Personen angehalten ins COVID-Homeoffice zu gehen, falls nicht schon geschehen. Tatsächlich befinden sich laut einer Bitkom-Studie bereits 25 Prozent der Erwerbstätigen während ihrer Arbeitszeit ausschließlich zuhause. Weitere 20 Prozent arbeiten zumindest teilweise im Homeoffice. Bei der repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes nahmen 1.503 Erwerbstätige ab einem Alter von 16 Jahren teil. Soweit der Ist-Zustand. Doch was wird die Zukunft bringen?

Bild: Bitkom

Die Corona-Pandemie hat flexible Arbeitszeiten bzw. das Arbeiten im Homeoffice wieder ins Zentrum der Diskussion gerückt. Fast drei Viertel (73 Prozent) der Studienteilnehmer sind der Meinung, Homeoffice sollte in Zukunft stärker genutzt werden. Über die Hälfte wünschen sich sogar die ausschließliche Arbeit im Homeoffice in Zukunft.

Vorteile des Homeoffice

Das COVID-Homeoffice, in dem sich viele Erwerbstätige seit geraumer Zeit befinden, hilft natürlich grundsätzlich bei der Eindämmung des Virus. Darüber hinaus kann die Arbeit zuhause jedoch auch viele andere Vorteile bieten. So sehen 80 Prozent der Befragten den wegfallenden Arbeitsweg als enorm erleichternd an. 59 Prozent sagen zudem aus, dass ihnen die Arbeit im Homeoffice bei Vereinbarung von Privat- und Berufsleben helfe. Dies gilt sicherlich gerade für Erwerbstätige mit jungen Kindern, die diese teilweise auch zuhause betreuen müssen. Gleichzeitig kann die Arbeit im Homeoffice gemeinsam mit der häuslichen Kinderbetreuung zu einer enormen Doppelbelastung führen.

Für die Zukunft wünschen sich die Umfrageteilnehmer (59 Prozent) steuerliche Anreize seitens des Staates. Auch Kompensation für die entfallende Pendlerpauschale fordern mehr als ein Drittel (37 Prozent). Neben dem Staat sind allerdings auch die Arbeitgeber mehr in die Pflicht zu nehmen. So sagt ein Viertel der Umfrageteilnehmer, dass sie keinerlei Unterstützung von ihrem Chef erhielten – etwa bei der Ausstattung mit technischen Hilfsmitteln wie Smartphones oder Laptops.

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